💸 Verschwendest du Geld für Haarwuchsmittel?

Junger Mann betrachtet skeptisch verschiedenfarbige Haarwuchsmittel-Flaschen, Text "HAARWUNDERMITTEL wenighair".

Der Moment, als mir klar wurde, wie viel Geld ich für Haarwuchsmittel ausgegeben hatte. Es war, als würde mein Portemonnaie persönlich mit mir sprechen: "Ernsthaft, Christos? Dafür?"

Mit 16 bemerkte ich meine ersten Geheimratsecken. Mit 20 war mein Hinterkopf so licht wie ein Helikopterlandeplatz. Und zwischen diesen Jahren? Da verwandelte sich mein Badezimmer in ein privates Forschungslabor für hoffnungslose Haarrettungsversuche mit vielen "Haarwundermittel".

Die Wahrheit ist einfach: Die Haar-Industrie verkauft keine Produkte – sie verkauft Angst.
Selbstbewusster Mann mit gepflegter Glatze und Bart in schwarzer Kleidung vor Naturkulisse zeigt positive Ausstrahlung nach Haarverlust.

Das große Haarwuchsmittel-Casino

Ich habe Koffein-Shampoos gegen Haarausfall benutzt, die teurer waren als mein morgendlicher Café-Besuch für einen Monat. Habe Nahrungsergänzungsmittel geschluckt, bis meine Haut glänzte und meine Nägel unzerstörbar waren – nur meine Haare? Die blieben hartnäckig im Streik.

Künstlerisches Porträt im Nebel mit fliegenden Dollarscheinen symbolisiert die profitable Haarausfall-Industrie und deren Marketingstrategien.

Einmal kaufte ich eine "revolutionäre" Kräutermixtur aus dem Internet. Als sie ankam, roch sie wie eine Mischung aus nassem Hund und vergessenen Gewürzen. Trotzdem rieb ich mir das Zeug brav auf den Kopf. Mein Spiegelbild erinnerte an eine überreife Avocado – grün, matschig und definitiv nicht Instagram-tauglich. Haare? Kamen keine zurück. Dafür war mein Portemonnaie 79,99€ leichter.

Haarausfall = Unsicherheit = Problem = Profit

Der wahre Preis war jedoch nicht finanziell. Es war die Zeit, die ich damit verbrachte, mein Spiegelbild zu hassen. Die Energie, die ich in Versteckspiele investierte. Das Selbstbewusstsein, das mit jedem erfolglosen Produkt weiter schwand.

Die versteckte Rechnung

Lass mich dir eine kleine Mathe-Aufgabe stellen:

  • Durchschnittliches "Premium"-Haarwuchsshampoo: 45€ pro Monat
  • Nahrungsergänzungsmittel: 30€ pro Monat
  • Spezial-Tinkturen: 60€ alle zwei Monate
  • "Geheimrezept" aus dubiosen Online-Shops: unbezahlbar (aber eigentlich ca. 100€ pro Versuch)

Multipliziere das mit Jahren der Verzweiflung. Bei mir waren es einige Jahre. Das ergibt... nun ja, genug Geld für einen wirklich anständigen Gebrauchtwagen. Oder einen luxuriösen Urlaub. Oder tausend richtig gute Bücher.

Stattdessen bekam ich: Nichts. Außer einem wachsenden Gefühl des Versagens.
bild von mann der angst hat

Der Moment der Befreiung

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich aufgab. Ich stand im Badezimmer, umgeben von Flaschen, Tuben und Tiegeln. Mein Kopf immer noch hartnäckig licht, mein Portemonnaie traumatisiert.

Da packte mich eine Art trotzige Wut. Ich schnappte mir einen Müllsack und warf alles hinein. Jede leere Versprechung. Jedes nutzlose Wundermittel. Es klang wie ein seltsam befriedigendes Windspiel aus Plastik und Glas.

Als ich fertig war, fühlte ich etwas Unerwartetes: Erleichterung. Als hätte ich nicht nur Produkte entsorgt, sondern auch die Last fremder Erwartungen.

orangefarbene Metallmülltonne am Straßenrand in der nacht mit lustigem spruch "gib's mir"

Die wirkliche Investition

In meinem Online-Kurs "Schluss mit Haarausfall: Endlich Glatze" spreche ich oft darüber, wie befreiend es sein kann, die richtige Investition zu tätigen. Nicht in Wundermittel, sondern in dich selbst.

Die größte Erkenntnis aus meiner wenighair-Reise? Eine Glatze ist kein Problem, das gelöst werden muss. Sie ist die Lösung für ein Problem, das nie existieren musste.

Statt in Flaschen mit leeren Versprechen zu investieren, investiere in:

  • Zeit für Selbstakzeptanz
  • Qualitäts-Pflegeprodukte für deine Kopfhaut
  • Einen guten Glatzenrasierer, der dir Freude bereitet
  • Kopfbedeckungen, die dich glücklich machen (nicht verstecken!)
  • Dein Selbstbewusstsein

Als ich mir zum ersten Mal die wenighair-Glatze rasierte, schaute ich panisch in jedes Schaufenster, an dem ich vorbeilief. Einmal sah ich einen glatzköpfigen Typen, der selbstbewusst die Straße entlanglief. "Der trägt das richtig gut", dachte ich bewundernd – bis ich merkte, dass ich mein eigenes Spiegelbild betrachtete. Tja, so kann's gehen.

Dein Weg zur wenighair-Befreiung

Am Ende ist es wirklich einfach: wenighair bedeutet weniger Stress, weniger nutzlose Ausgaben, weniger Selbstzweifel – und mehr du.

Der wahre Luxus im Leben ist nicht, an Illusionen festzuhalten. Der wahre Luxus ist die Freiheit, man selbst zu sein. Und glaub mir, dafür braucht es keine teuren Flaschen im Badezimmerregal.

💩
Was war dein teurstes "Wundermittel"? Und was hättest du dir stattdessen kaufen können? Antworte einfach auf diese Mail – ich lese jede Nachricht persönlich und freue mich auf deine Haarprodukt-Beichte.

Bleibt mutig, bleibt glänzend!
Christos #wenighair

PS: Falls du dich fragst: Ja, mein Portemonnaie hat sich inzwischen erholt. Es lächelt jedes Mal, wenn ich am Haarprodukte-Regal vorbeigehe, ohne anzuhalten.

PPS: Ich habe eine Stunde damit verbracht, den perfekten Matcha-Tee zuzubereiten. Es gibt etwas Meditatives darin, das heiße Wasser kreisen zu lassen und zuzusehen, wie sich die Farbe verändert. Vielleicht ist es kein Zufall, dass ich seit meiner Glatze mehr Geduld für die kleinen Dinge entwickelt habe.

PPPS: Neulich hat mich jemand gefragt, ob ich Pink Floyd oder Led Zeppelin besser finde. Nach 20 Minuten philosophischer Diskussion über psychedelische Klanglandschaften versus Bluesrock-Revolution habe ich gemerkt, dass mein Gesprächspartner eigentlich nur höflich war und beide Bands kaum kannte. Hatte trotzdem Spaß.