🛣️ Nächste Haarausfahrt: Glatze – bitte aussteigen!

Die Erkenntnis traf mich auf der Autobahn. Allein im Auto, Pink Floyd im Hintergrund, als plötzlich dieser Gedanke auftauchte: Haarausfall ist wie diese Autobahn. Du fährst und fährst, machst an jeder Raststätte halt, probierst jedes "Haarausfall Wundermittel" aus – aber am Ende führt der Weg nur in eine Richtung.
Die Wahrheit ist einfach:
Manchmal ist der beste Weg nach vorne,
das Alte loszulassen.

Die Anfänge meiner Haarverlust-Odyssee
Mit Anfang 20 begann bei mir das große Entdecken. Da waren sie plötzlich – diese Geheimratsecken, die sich langsam, aber unaufhaltsam in meinem Gesicht etablierten. Als wären sie wichtige Geschäftspartner, die einen Platz am Konferenztisch meiner Stirn beanspruchten.
Und hinten? Da entwickelte sich mein ganz persönliches Cabrio, bei dem das Dach abhandengekommen war. Nur ohne den Fahrspaß, der normalerweise dazugehört.
Meine Morgenroutine wurde zum Versteckspiel:
- Aufwachen
- Haare auf dem Kopfkissen zählen (Ab 50 hörte ich auf zu zählen)
- Verzweifelt im Bad die kahlen Stellen kaschieren
- Mit gesenktem Blick zur Tür raus
Es war, als hätte ich täglich eine Rolle in einem schlechten Theaterstück übernommen. Die eines Mannes, der verzweifelt versucht, etwas zu verstecken, was ohnehin jeder sieht.
An jeder Raststätte gehalten
Ich habe buchstäblich an jeder "Raststätte" auf der Haarausfall-Autobahn angehalten. Koffeinshampoos – als könnten die meine Haare wachrütteln. "Hey, aufwachen da oben! Zeit zum Wachsen!"
Biotintabletten, die nur mein Portemonnaie dünner machten, nicht meinen Haaransatz. Mein Badezimmerschrank wurde zum Friedhof leerer Versprechungen. All diese "Wundermittel"? Das einzig Wunderbare waren die Preise. Und die Kreativität der Werbetexter.
Erst später verstand ich: Diese Produkte bekämpfen gar nicht den Haarausfall – sie bekämpfen die Glatze. Als wäre sie ein Feind, den es um jeden Preis zu besiegen gilt. Das ist der fundamentale Denkfehler.
Schluss mit dem Versteckspiel
Der Wendepunkt kam mit einer überraschend einfachen Erkenntnis: Ich bin nicht der Beifahrer in meinem Leben. Ich sitze am Steuer!
Also setzte ich den Blinker, nahm die nächste Ausfahrt – direkt zum Friseur. Mit klopfendem Herzen und schweißnassen Händen, aber mit einer Entschlossenheit, die ich lange nicht mehr gespürt hatte.
Der schwierigste Moment war nicht die Rasur selbst – es war der Moment der Entscheidung. Dieser eine Augenblick, wo ich sagte: "Schluss mit dem Versteckspiel." Dieser Moment hat mein Leben mehr verändert als die Rasur selbst.

Die unerwartete Befreiung
Heute? Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich keinen Verlust. Ich sehe einen Mann, der sein Leben selbst in die Hand genommen hat. Die wenighair-Glatze hat mir nicht die Haare genommen – sie hat mir mein Selbstbewusstsein zurückgegeben.
Diese einfache Entscheidung hat Kettenreaktionen ausgelöst:
- Mehr Zeit am Morgen (Minus 15 Minuten "Haare-Versteck-Spielen")
- Mehr Geld im Portemonnaie (Kein "Wundermittel" mehr nötig)
- Mehr Selbstbewusstsein im Alltag (Kein Verstecken mehr nötig)
- Mehr authentische Begegnungen (Man sieht mich, wie ich wirklich bin)
Die gleiche Befreiung kannst du auch erleben. Ob du bereit bist für den großen Schnitt oder einfach nach Orientierung suchst – der Weg zur Selbstakzeptanz beginnt mit deiner Entscheidung zur wenighair-Glatze!

Wo stehst du?
Bleibt mutig, bleibt glänzend!
Christos #wenighair
PS: Letzte Woche habe ich den perfekten Matcha zubereitet. Sieben Jahre Übung für 25 Sekunden Extraktion. Manche würden sagen: übertrieben. Ich sage: Worth it.
PPS: Erinnere mich, als mein Vollbart mit "mutig" bezeichnet wurde. Mutig? Die Haare in meinem Gesicht wachsen einfach schneller als auf meinem Kopf. Manchmal ist Mut einfach nur biologischer Zufall.
PPPS: Habe gestern meine Laufschuhe ausgegraben. Die letzte Laufrunde war... lassen wir das. Aber hey, neue Gewohnheiten beginnen mit dem ersten Schritt. Oder dem ersten Schnitt.